Kategorie: Aktuelles

  • Gemeinsam im Dojo

    Gemeinsam im Dojo

    Karate lebt vom gemeinsamen Training, vom gegenseitigen Lernen und vom respektvollen Miteinander. In unserem Dojo entwickeln wir uns Schritt für Schritt weiter – mit Ruhe, Konzentration und Freude an der Bewegung.

  • So viel Zuspruch in so kurzer Zeit – danke für euer Vertrauen!

    Die Karateschule Lahde steht noch ganz am Anfang. Umso mehr freue ich mich darüber, wie viel Interesse, Vertrauen und Unterstützung uns bereits entgegengebracht werden. Die Veröffentlichungen im Petershäger Anzeiger und im Mindener Tageblatt sowie unser gemeinsamer Auftritt beim Erntefest in Döhren sind für mich besondere Momente auf diesem noch jungen Weg.

    Eine Karateschule zu eröffnen, ist das eine. Dass Menschen sich darauf einlassen, zum Training kommen, ihre Kinder anvertrauen und die Schule weiterempfehlen, ist etwas ganz anderes. Das lässt sich nicht einfach planen – und es ist ganz sicher nicht selbstverständlich.

    Deshalb möchte ich nicht nur über die vergangenen Ereignisse berichten, sondern vor allem einmal Danke sagen. Ich bin sehr glücklich mit unserem Start und freue mich über das, was hier gerade mit euch gemeinsam entsteht.

    TRIAS im Petershäger Anzeiger: Gemeinsam etwas aufbauen

    Der Petershäger Anzeiger hat TRIAS in Lahde in einem Anzeigenbeitrag vorgestellt. Unter einem Dach kommen hier die Physiotherapie von Stephani Bruns, die psychologische Beratung und das Coaching von Imke Ballhaus sowie meine Karateschule zusammen.

    Wir bringen unterschiedliche Erfahrungen und Angebote mit. Gleichzeitig verbindet uns der Wunsch, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu begleiten – jeder in seinem eigenen Fachbereich.

    Ich freue mich sehr, mit Stephi und Imke diesen Ort zu gestalten. Gerade beim Aufbau eines neuen Angebots bedeutet ein gutes Miteinander viel. Dass TRIAS nun auch in der Öffentlichkeit vorgestellt wird und Menschen auf unsere Arbeit aufmerksam werden, ist ein schöner Schritt für uns.

    Hier könnt ihr den Beitrag über TRIAS im Petershäger Anzeiger lesen (Anzeige).

    Im Mindener Tageblatt: Ein persönlicher Teil meines Weges

    Auch das Mindener Tageblatt hat einen Artikel veröffentlicht. Unter dem Titel „Nach schwerem Unfall Karate-Meister: So kämpfte sich ein Lahder zurück ins Leben“ geht es um meinen persönlichen Weg.

    Damit steht diesmal nicht nur die Karateschule im Mittelpunkt, sondern auch ein Teil der Geschichte des Menschen dahinter. Ich bin dankbar, dass diese Geschichte Raum bekommt.

    Für mich bedeutet Karate mehr als das Erlernen von Techniken oder das Erreichen der nächsten Gürtelfarbe. Es geht auch darum, geduldig mit sich selbst zu sein, an Herausforderungen zu wachsen und den eigenen Weg zu finden. Diese Haltung möchte ich in meinem Training weitergeben: Nicht jeder startet mit denselben Voraussetzungen. Aber jeder soll mit seinen Möglichkeiten ernst genommen werden.

    Hier geht es zum Artikel im Mindener Tageblatt.

    Beim Erntefest in Döhren: Gemeinsam mit den Kindern Karate zeigen

    Ein besonders schöner Moment war unser kurzer Auftritt beim Erntefest in Döhren. Gemeinsam mit den Kindern habe ich die Kata Pinan Nidan gezeigt. Anschließend habe ich allein die Kata Kosokun Sho vorgeführt.

    Gerade der gemeinsame Auftritt mit den Kindern hat mich sehr gefreut. Vor Publikum zu stehen und zu zeigen, was man trainiert hat, braucht Mut. Ich bin stolz auf die Kinder, die dabei waren und diesen Moment mit mir gestaltet haben.

    Danke an euch fürs Mitmachen und an eure Eltern für die Unterstützung! Ebenso danke ich den Veranstaltern für die Gelegenheit, unsere junge Karateschule beim Erntefest vorzustellen.

    Wer nicht dabei sein konnte oder sich den Auftritt noch einmal anschauen möchte, findet hier das Video:

    Gemeinsam beim Erntefest in Döhren: René und die Kinder zeigen Pinan Nidan, anschließend präsentiert René die Kata Kosokun Sho.

    Eine Karateschule lebt von den Menschen, die mitmachen

    So schön Veröffentlichungen und öffentliche Auftritte sind: Am meisten bedeutet mir das Vertrauen im Trainingsalltag. Dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu mir kommen, sich auf etwas Neues einlassen und ihren Karateweg hier beginnen oder fortsetzen, ist die Grundlage dieser Schule.

    Danke an alle, die mittrainieren. Danke an die Eltern, die ihre Kinder begleiten und unterstützen. Und danke an alle, die von uns erzählen, Interesse zeigen oder uns auf andere Weise den Rücken stärken.

    Dass die Karateschule Lahde nach so kurzer Zeit bereits solchen Anklang findet, erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit. Euer Vertrauen ist für mich zugleich ein Ansporn, das Training mit Sorgfalt, Geduld und Begeisterung weiterzugestalten.

    Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Trainingsstunden – und darauf, dass wir Schritt für Schritt weiter zusammenwachsen.

    Euer René
    Karateschule Lahde


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  • Eine Schule, die Karate leben lässt

    Eine Schule, die Karate leben lässt

    Die erste Eröffnungswoche der Karateschule Lahde

    Dieses Interview zur Eröffnungswoche der Karateschule Lahde gibt einen persönlichen Einblick in die Idee, die Vorbereitung und den Start des Trainingsbetriebs.

    Die erste Woche einer neuen Karateschule ist immer etwas Besonderes. Sie zeigt nicht nur, ob ein Angebot angenommen wird, sondern auch, ob eine Idee auf Menschen trifft, die sich darin wiederfinden. Für die Karateschule Lahde war dieser Start vor allem eines: intensiv, schweißtreibend und überraschend herzlich.

    Trotz sommerlicher Temperaturen von teilweise rund 30 Grad fanden Kinder, Jugendliche und Erwachsene den Weg ins Training. Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Zahl der Interessierten, sondern vor allem die Tatsache, dass viele Teilnehmer nach ihrem ersten Training wiederkamen.

    „Es war wirklich schön, weil mein Angebot von vielen Menschen wahrgenommen wurde und das Feedback nach den einzelnen Stunden durchweg positiv war. Die Teilnehmer fühlten sich wohl. Wir haben zusammen geschwitzt und sehr viel gelacht.“

    Rene Tegeler

    Gerade dieses Wiederkommen ist für Rene Tegeler, Inhaber und Trainer der Karateschule Lahde, ein wichtiges Signal. Viele Teilnehmer, die bereits am ersten Trainingstag dabei waren, standen auch am Ende der Woche wieder auf der Trainingsfläche. Gleichzeitig kamen neue Interessierte hinzu.

    Ein Training für alle Altersgruppen

    Ein auffälliges Merkmal der Karateschule Lahde ist der Umgang mit den unterschiedlichen Altersgruppen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen grundsätzlich nach demselben Trainingskonzept. Ein typisches Training beginnt mit einer Meditation. Danach folgt ein traditionelles Aufwärmen, bevor die Schüler gemeinsam in die Partnerarbeit einsteigen.

    Anschließend wird die Verbindung zur Kata hergestellt. Techniken, die zuvor mit einem Partner geübt wurden, tauchen in der Kata wieder auf und werden im Bunkai konkret angewendet.

    Ein eigenes, inhaltlich reduziertes „Kinderkarate“ gibt es nicht. Kinder sollen Karate nicht als vereinfachte Variante kennenlernen, sondern sich mit denselben grundlegenden Inhalten beschäftigen wie Erwachsene. Unterschiede entstehen dort, wo Alter und körperliche Entwicklung berücksichtigt werden müssen.

    So wird beispielsweise beim ergänzenden Krafttraining differenziert. Kinder arbeiten ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht, während Jugendliche und Erwachsene auch zusätzliche Gewichte einsetzen dürfen.

    Das Dojo als Labor

    Auch Hebel, Befreiungen und unangenehme Selbstverteidigungssituationen werden nicht grundsätzlich aus dem Kindertraining herausgehalten. Wird beispielsweise eine Befreiung aus einem Würgeansatz anhand einer Bewegung aus einer Kata erklärt, lernen auch Kinder das Prinzip in einem altersgerechten, besonders vorsichtigen und kontrollierten Rahmen kennen.

    Der entscheidende Punkt ist dabei nicht Härte, sondern kontrollierte Erfahrung.

    „Die Kinder werden vorsichtig in die Situation eingeführt. Sie sollen verstehen, dass es unangenehme Situationen gibt, aus denen sie trotzdem herauskommen können.“

    Rene Tegeler

    Dabei benutzt er im Unterricht ein Bild, das insbesondere für Kinder leicht verständlich ist: das Dojo als eine Art Labor. Hier darf ausprobiert werden. Techniken dürfen erforscht und Wirkungsweisen erfahren werden. Gleichzeitig gilt immer eine klare Regel: Der Trainingspartner wird respektiert und geschützt.

    Gerade bei Hebeln, Griffen und anderen Partnerübungen muss deshalb jederzeit Rücksicht genommen werden. Klare Abbruchsignale und eine kontrollierte Intensität gehören fest zum Training.

    „Oh nein – aber ich kann etwas tun“

    Interessant ist vor allem die Reaktion der Eltern. Statt die realitätsnäheren Übungsformen als problematisch wahrzunehmen, kommt gerade der Gedanke dahinter gut an. Kinder erleben eine unangenehme Situation und lernen gleichzeitig:

    Ich möchte das nicht. Aber ich bin nicht hilflos.

    Diese Verbindung hält Rene Tegeler für besonders wichtig: „Es gibt unangenehme Situationen, aber es gibt noch Hoffnung. Es ist nie zu spät.“ Damit geht das Training über reine Technikvermittlung hinaus. Ziel ist es nicht nur, Bewegungen zu lernen, sondern Handlungsmöglichkeiten zu erfahren.

    Ernsthaft trainieren und trotzdem lachen

    Realitätsnähe bedeutet in Lahde keineswegs, dass das Training permanent ernst oder angespannt sein muss. Gerade bei Kindern nimmt der spielerische Anteil einen festen Platz ein. Zu Beginn und zum Ende einer Einheit werden unterschiedliche Spiele eingebaut.

    Bei Jugendlichen und Erwachsenen bleibt der Humor ebenfalls Bestandteil des Unterrichts, nur in anderer Form. Ein spontaner Spruch, eine lustige Situation oder gemeinsames Lachen lockern das Training auf. Diese Mischung gehört bewusst zum Konzept: Karate soll fordern. Es darf anstrengend sein. Es soll aber gleichzeitig einen Ort schaffen, an dem Menschen gern trainieren.

    Kihon, Kata und Bunkai neu verbunden

    Gerade hier unterscheidet sich der Trainingsansatz in Lahde deutlich von vielen klassischen Unterrichtsformen. In vielen Vereinen folgt das Training häufig einer bekannten Struktur: Kihon, Kata und anschließend vielleicht eine Partnerübung. Bunkai wird teilweise nur anhand einzelner kurzer Kombinationen erklärt.

    In Lahde sollen diese Bereiche dagegen nicht voneinander getrennt existieren. Die Grundtechnik wird direkt mit dem Partner erarbeitet. Aus dieser Partnerübung führt der Weg zur Kata. Anschließend erklärt das Bunkai, wie die einzelnen Bewegungen angewendet werden können.

    Der Trainingspartner wird dadurch zu einem zentralen Bestandteil des Lernprozesses. Der Schüler soll nicht nur Bewegungen allein in den Raum setzen oder gegen einen imaginären Gegner arbeiten. Er soll fühlen, welche Distanz notwendig ist, wie sich Widerstand anfühlt und warum eine bestimmte Bewegung überhaupt existiert.

    Kata als gespeicherte Partnerarbeit

    Daraus ergibt sich auch ein ungewöhnlich praxisnahes Verständnis von Kata. Für Rene Tegeler ist sie eine Möglichkeit, Partnerarbeit zu speichern und auch ohne Partner weiterzuüben.

    Die Bewegungsfolge ist vorgegeben. Ihre konkrete Bedeutung muss es jedoch nicht sein. Eine Bewegung kann beispielsweise auf einen Schlag, einen Griff oder einen Würgeansatz reagieren. Welche Situation der Übende mit einer Kombination verbindet, kann variieren. Entscheidend ist, dass die Struktur der Kata erhalten bleibt.

    So wird Kata nicht nur als festgelegte Form verstanden, sondern als eine Art Erinnerungssystem für Bewegungen und Anwendungen: Der Körper läuft eine bekannte Sequenz. Der Kopf füllt diese Sequenz mit Bedeutung.

    Was bedeutet überhaupt Tradition?

    Auch beim Begriff Tradition vertritt die Karateschule Lahde einen offenen Ansatz. Was heute als „traditionelles Karate“ bezeichnet wird, ist nicht immer eindeutig. Karate hat sich über lange Zeiträume entwickelt, und die Lebensbedingungen der Menschen, die es praktizierten, unterschieden sich stark von unserem heutigen Alltag.

    Tradition muss deshalb nicht zwangsläufig bedeuten, jede Trainingsmethode unverändert zu übernehmen. Für den Trainer kann Tradition bereits darin liegen, sich bewusst Zeit für Ruhe, körperliche Arbeit und die Auseinandersetzung mit sich selbst zu nehmen.

    Meditation, Grundtechniken, Kata und intensive körperliche Arbeit bleiben deshalb wichtige Elemente. Gleichzeitig darf sich Karate weiterentwickeln.

    „Karate ist nicht tot, sondern lebt in jedem praktizierenden Menschen weiter.“

    Rene Tegeler

    Vorhandene Techniken mit Erkenntnissen oder Trainingsformen aus modernen Kampfsportarten zu verbinden, sieht er deshalb nicht als Widerspruch zur Tradition. Vielmehr verhindert genau diese Weiterentwicklung, dass Karate zu etwas rein Historischem wird.

    Fortschritt ist mehr als die nächste Prüfung

    Auch die Entwicklung eines Schülers soll sich nicht ausschließlich an Gürtelprüfungen oder einzelnen Techniken messen lassen. Wer ein Jahr regelmäßig trainiert, sollte idealerweise Veränderungen in mehreren Bereichen zeigen.

    Techniken werden sauberer und verständlicher. Gleichzeitig verändern sich Körpergefühl, Haltung und Fitness. Doch auch die geistige Haltung gehört dazu. Das Ziel ist ein Gesamtbild aus technischem Verständnis, körperlicher Entwicklung und persönlicher Veränderung.

    Mehr als nur eine Trainingshalle

    Langfristig soll die Karateschule Lahde deshalb mehr werden als ein Ort, an dem mehrmals pro Woche Techniken geübt werden. Sie soll Menschen zusammenführen: Menschen, die bereit sind, etwas für sich selbst zu tun, ihren Körper und ihren Kopf zu erhalten und weiterzuentwickeln und für einige Stunden bewusst aus dem Alltag herauszutreten.

    Der Blick richtet sich dabei nicht nur zurück auf das, was man bereits gelernt oder erreicht hat. Er richtet sich vor allem nach vorne.

    „Karate ist anstrengend und herausfordernd, aber es macht unfassbar viel Spaß und befreit.“

    Rene Tegeler

    „Auf den eigenen Weg zurückzublicken ist interessant. Spannender ist aber der Blick nach vorne. Egal ob mit körperlichen oder mentalen Einschränkungen – jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich zu verändern und weiterzuentwickeln.“

    Rene Tegeler

    Die erste Woche war damit vor allem eines: ein Anfang.


    Mehr über die Inhalte erfährst du auf der Seite Training. Wenn du Karate selbst kennenlernen möchtest, kannst du unverbindlich ein Probetraining anfragen.

    Die Eröffnungswoche der Karateschule Lahde im Rückblick

    Die Eröffnungswoche der Karateschule Lahde hat gezeigt, dass Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam trainieren können. Entscheidend sind keine perfekten Bewegungen am ersten Tag, sondern Aufmerksamkeit, gegenseitiger Respekt und die Bereitschaft, sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

    Die Gespräche nach dem Training waren ebenso wertvoll wie die Übungen auf der Fläche. Fragen zu Alter, Fitness, Schmerzen, Vorerfahrung und Trainingszielen konnten offen beantwortet werden. Genau daraus entsteht ein Dojo, in dem Karate nicht nur gezeigt, sondern gemeinsam verstanden und weiterentwickelt wird.